Geschichte

Unternehmensgeschichte

 
 

1946

Nach Kriegsende erfolgte die völlige Demontage des Werkes.
Mehr als 4.000 Maschineneinheiten werden abgebaut, das Ende der "Kugelfischer Georg Schäfer & Co." - diesen Namen hatte das Unternehmen im Jahr 1941 erhalten - scheint besiegelt.

 

1948

Wiederaufnahme der Geschäftsführung durch die persönlich haftenden Gesellschafter Georg und Otto Schäfer.

 

1950

Werk Elfershausen wird erworben und im Laufe der Jahre zur Schwerpunktsfertigungsstätte für Spezialwälzlagerbauarten, Spann- und Abziehhülsen, Muttern und Axiallager ausgebaut.

 

1953

Gründung der „Fischer Bearings Manufacturing Ltd.“, Stratford, Ontario, Kanada. Im November desselben Jahres beginnt unter der Leitung von Dipl.-Ing. Georg Schäfer der Aufbau der Fertigungsstätte, die am 26. Mai 1954 eröffnet wird.

 

1955

Beginn der Herstellung von Bremshydraulik-Teilen für Kraftfahrzeuge im Werk Ebern.

 

1957

Werk Hammelburg kommt zur Firmengruppe; später wird dort die Fertigung des Erzeugnisbereichs Textilmaschinenzubehör zusammengefasst.

 

1960

Gründung der „Rolamentos FAG Ltda.“, Sao Paulo, Brasilien. Im Jahr 1961 wird mit dem Bau des Werkes begonnen.

 

1962

Kugelfischer übernimmt die Aktienmehrheit der 1867 gegründeten Bielefelder „Dürkoppwerke AG“.

 

Verlegung der Schleifkörper-Fertigung von Ebern in das neuerbaute Werk Gerolzhofen.

 

1966

Erwerb der Mehrheit an der portugiesischen Fertigungsstätte „ROL Rolamentos Portugueses S.A.R.L.“, Caldas da Rainha.

 

1968

Kugelfischer beteiligt sich an dem indischen Wälzlagerunternehmen „Precision Bearings India Ltd.“, Baroda.

 

1969

Übernahme der „Norma Hoffmann“, Stamford, Connecticut, USA. Nach einer Anpassungsperiode erfolgt die Umfirmierung in „FAG Bearings Corp.“. 1970 wird die Fertigung im neu errichteten Werk Joplin, Missouri aufgenommen.

 

1975

Dr. Georg Schäfer stirbt am 27. Januar. Dr. Georg Schäfer, geboren am 7. August 1896 war seit 1922 Gesellschafter.

 

1976

Die G. u. J. Jaeger GmbH, Wuppertal, und die Dürkoppwerke GmbH, Bielefeld, übertragen das Wälzlagergeschäft auf die Muttergesellschaft FAG Kugelfischer. Werk Wuppertal wird Schwerpunktsfertigungsstätte für Groß- und Speziallager, Werk Künsebeck für Nadellager.
Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von Industrienähmaschinen und Förderanlagen verbleiben bei den Dürkoppwerken GmbH, Bielefeld.

 

1979

FAG Bearings Ltd., Stratford, Ontario, produziert seit 25 Jahren in Kanada. Mit einer Werkserweiterung wird die Nutzfläche des Werkes nahezu verdoppelt.

 

1980

Einführung eines schlüsselfertigen CAD-Systems in der Produktionsvorbereitung.

 

Die Frieseke & Hoepfner GmbH, Erlangen, wird zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft, Rotenburger Metallwerke GmbH, in die Firmengruppe FAG Kugelfischer übernommen.

 

1981

Die neuen Lager- und Versandzentren in Schweinfurt und Wels (Österreich) werden offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

 

1983

Umwandlung der Kommanditgesellschaft FAG Kugelfischer Georg Schäfer & Co. in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien. Das gesamte Aktienkapital liegt bei den bisherigen Gesellschaftern. Die neuen Aktien sollen von den Führungsbanken des künftigen Emissionskonsortiums zum Zweck der späteren Platzierung beim breiten Anlegerpublikum übernommen werden.

 

Mit dem Motto „100 Jahre industrielle Kugelfertigung – 100 Jahre Wälzlagerindustrie“ erinnert FAG an das technikhistorische Ereignis, in dem sie den eigentlichen Ausgangspunkt ihrer Geschichte sieht.

 

Die FAG Kugelfischer-Stiftung wird errichtet. Sie zeichnet hervorragende schulische Leistungen in den Fächern Physik und Mathematik, Diplomarbeiten und Dissertationen an Hochschulen und Universitäten aus.

 

1984

Die FAG Kugelfischer Georg Schäfer KGaA beteiligt sich mit 50% an der Helmut Elges GmbH, Bielefeld. Elges fertigt mit rund 500 Beschäftigten in erster Linie Gelenklager, Gelenkköpfe und Gelenkeinheiten. Die anderen 50% hält die INA-Schaeffler KG.

 

1985

Anlässlich der Börseneinführung werden aus dem Grundkapital von 165 Mio. DM stimmberechtigte Inhaberaktien zum Nennwert von insgesamt 80 Mio. DM angeboten. Der festgesetzte Kaufpreis einer 50-DM-Aktie beträgt 310,- DM.
51,5 % des Grundkapitals und damit die Aktienmehrheit bleiben im Besitz der Familie Schäfer.